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Wer kennt Alfons Benzschawel nicht, den freundlichen Kaufmann aus dem ehemaligen EDEKA-Markt in Oberweis. Nun sind es mittlerweile 19 Jahre her, dass der Markt für immer seine Türen schloss und sich die Inhaber in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten. Viele trauern dem Geschäft heute noch nach, denn als Kinder lernte man hier noch das Einkaufen, auf Alfons und seine Mariechen war immer Verlass. Beide hatten ein großes Herz für Kinder. Dabei hatte das berufliche Leben von Alfons Benzschawel ganz anders begonnen.

Nach seiner Lehre als Elektriker besuchte er schon gleich die Meisterschule, die er mit dem Meisterbrief verließ. Im Anschluss arbeitete Alfons im heimischen Betrieb bis er 1957 als Elektriker in den Bergbau wechselte. Doch bereits drei Jahre später lernte er seine spätere Ehefrau Maria Ixfeld kennen. Mit ihr baute er nicht nur ein neues Geschäft, sondern auch seine Familie auf. Alfons wurde Vater von zwei Söhnen, über die er gerne mit Stolz berichtet, ebenso wie über seine Enkelkinder. Der Lebensmittehandel verlangte von Alfons wieder entsprechende berufliche Qualifikationen und so musste er für den Verkauf von Milch- und Fleischereiprodukten wieder Lehrgänge und Prüfungen absolvieren.

Auch im kulturellen Leben ist Alfons Benzschawel nicht unbekannt. Er leitete über viele Jahre den DRK-Ortsverein und unterhielt eine Unfallhilfestation. Als Bass-Sänger im Kirchenchor war er viele Jahre Mitglied und auch sonst war Alfons im kirchlichen Dienst mit vielerlei Aufgaben betraut. Sein Humor sorgt auch heute noch für wahre Lachsalven. Früher sorgte er im Karneval als Büttenredner für viele Tusch`s und herzhafte Lachsalven. Eine große Ära in seinem bisherigen Leben war und ist der Sport, vornehmlich der Fußball. Nach seiner aktiven Spielerkarriere musste er aufgrund einer schweren Verletzung die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Doch sein Ehrgeiz ihm erhalten und so wurde er Schiedsrichter. Frühere Spieler werden sich sicher an den "Un-parteiischen" erinnern können.

Begegnet man Alfons Benzschawel heute, trifft man auf einen fitten, rüstigen und zufriedenen grau melierten Herrn, dem man die echten Lebensjahre nicht ansieht.

Kein Alkohol, kein Nikotin und viel Bewegung sind sein Elixier, was ihn jung hält. Ortsbürgermeister Klaus Manns überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche der Ortsgemeinde verbunden mit dem Dank für die vielen kulturellen Aufgaben die er zum Wohle der Dorfgemeinschaft übernommen hat.