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Nach rund zwanzig Jahren treuem Dienst, haben der Nikolaus und sein Diener Knecht Rupprecht ihre Bärte an den Nagel gehängt. Grund zum einen gesundheitliche Probleme die genau zum Nikolaustag eine längere Therapie erfordern. Zum anderen familiäre Gründe, weil der Opa auch mal mit seinen Enkeln den Nikolaus erleben möchte. Das sind Gründe, die man akzeptieren sollte.

Beiden hat der Nikolausdienst viel bedeutet und viel Freude bereitet. Viele schöne Geschichten haben sie erlebt. Es war immer wieder schön bei den Familien Einkehr zu halten, den Kleinen über die kleinen Sünden zu berichten, und das sehr maßvoll. Bei Nikolaus und Rupprecht haben die guten Sachen den höchsten Stellenwert eingenommen. Die weniger guten Taten wurden meistens als Beilage aufgeführt. Aber es gab fast immer eine kleine Ansprache an die Erwachsenen, was die Angst der Kinder vor dem oft gefürchteten Besuch von den beiden "Himmelsstürmern" in einem eher humoristischen Finale enden lies. 

Die freundlichen Spenden an die Beiden wurden immer kräftig aufgefüllt und an bedürftige Familien, oder behinderte Kinder, Jugendgruppen ect. weiter gereicht. Das dürften fast 1.000 € sein, die beide in dieser Zeit aus eigener Tasche draufgelegt haben.

Auf diesem Wege möchten sich der Nikolaus und Knecht Rupprecht bei allen Gönnern, Familien, Kindern bedanken für die schöne Zeit und die Spenden. Sie wünschen sich als Nachfolger ein Team das die Gemeinde und die Leute kennt, grundsätzlich lieb und brav gegenüber den Kindern ist, und vielleicht auch ein Herz hat, die Spenden der Jugend oder bedürftigen Kindern zur Verfügung zu stellen. Das sollte allerdings jedem selbst überlassen sein. Auf keinen Fall sollten Leute nach diesem Amt greifen, die gerne mal Kinder erschrecken möchten, denn die Rupprechtzeiten, die beide in ihren Kindertagen erlebt haben, sind vorbei und braucht man nicht.