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Ein ganz besondere Gruppe, hatte sich am Montag beim Ortsbürgermeister einquartiert.

Es war eine Gruppe von fünf Scouts -bei uns als Pfadfinder bekannt, aus Luxemburg, die in verschiedenen Gruppen in unserem Umland unterwegs waren und u.a. die Aufgabe hatten sich ein Nachtlager zu suchen. Wie die fünf später erzählten, wurden sie in vielen Familien abgewiesen, schliefen in einer Waschhalle, unbedachten Scheune, Sportlerheim (Umkleideraum). Anlaufstelle war in den Zielgemeinden vorrangig der Ortsbürgermeister, der für solche Angelegenheiten Räume wie z.B. Gemeindehäuser zur Verfügung stellt, oder auch nicht.

In Oberweis wurden die vier Mädchen und ein Junge im Alter von 13-16 Jahren gerne aufgenommen und nicht ins Gemeindehaus, sondern in die Kellerwohnräume des Ortsbürgermeisters mit ordentlichen sanitären Anlagen. Für die Verpflegung sorgten die Scout-Betreuer. Es war kein Wunsch-Menue, kalte Ravioli und Spagetti aus der Dose und dabei noch den Dosenöffner vergessen. Wasser war wohl das Hauptgetränk, weil man es unterwegs auffüllen konnte. Die Rundreise der Scouts erfolgte auf Schusters Rappen und wer nicht weiß was das ist: zu Fuß von Daleiden nach Philippsweiler von dort nach vorgegebenen Koordinaten nach Oberweis. Verschiedene Gruppen, verschiedene Wege. Am Dienstag ist großer Treff aller Gruppen im Cascade Schwimmbad in Bitburg. Auch dahin geht es per pedis. Die letzte Reise ins Hauptcamp Daleiden erfolgt aber dann in Fahrzeugen. Ganz schön viel, was man den Jugendlichen da zumutet.

Für mich als Ortsbürgermeister war es eine tolle Begegnung mit den sehr freundlichen und aufgeschlossenen Jugendlichen. Wir hätten die Gruppe gerne noch ein paar Nächte bei uns einquartiert. Den Fünfen hat Oberweis sehr gut gefallen, insbesonders dass hier soviel geboten wird. Sie berichteten vom tollen Schwimmbad, dem Tankstellen-Shop, Döner und am Dienstagmorgen soll im Cafe Flesch gefrühstückt werden. Zum Abschied gab es für jeden eine Broschüre über Oberweis und ein Foto, damit unsere Gemeinde in guter Erinnerung bleibt, wo Gastfreundschaft groß geschrieben wird.

Fotos: Klaus Manns