Willkommen bei Oberweis-Online+++Müllabfuhr: graue Tonne am Die. 15.08.2017+++blaue Tonne und gelber Sack am Frei. 08.09.2017+++

oder "de Doafscheel"

Informationen von und ums Dorf entnehmen wir heute den gängigen Medien, der Tageszeitung oder dem Bitburger Landbote. Wer es dezidierter haben möchte bedient sich des "Doafbesen" oder loggt sich im Internet auf der Oberweiser Webseite ein. Dort findet man fast alles an Informationen was man wissen möchte.

Doch wie war es früher bevor die lokalen Medien über Neuigkeiten berichteten? Inspiriert von einem Gegenstand der von Bürgermeister zu Bürgermeister für die jeweilige Amtsperiode weiter gereicht wird, ist dieser Beitrag entstanden.

Neuigkeiten und amtliche Mitteilungen wurden den Dorfbewohnern mittels mündlicher "Bekanntmachung" zugestellt. Vornehmlich Sonntags nach dem Hochamt ging der zuständige Gemeindediener laut schellend mit der Gemeindeglocke durch das Dorf. Das war das Zeichen für die Dorfbewohner das es etwas neues zu berichten gab. An bekannten zentralen Punkten blieb er dann stehen und verlas dann mit lauter Stimme die amtlichen Mitteilungen. Vorweg immer den Ruf "Bekanntmachung".

Letzter offizieller "Bekanntmacher" war Karl Keilen. Den letzten offiziellen Einsatz hatte die  "Doafscheel", als der damalige Bürgermeister Theo Scholtes bekannt gab, das Oberweis im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", den 1. Platz auf Kreisebene errang.

Erst mit Herausgabe der amtlichen Nachrichten in Form des Amtsblatt, zunächst das "Oberweiser Amtsblatt", später nach der Kommunalreform das "Mitteilungsblatt für die Verbandsgemeinde Bitburg-Land", seit 2015 nach der Fusion mit der VG Kyllburg für die "Verbandsgemeinde Bitburger-Land" verlor die Doafscheel ihre Attraktivität an die Printmedien.

Im Jahr 1989 erschuf der damalige Ortsbürgermeister Adolf Bales "den Doafbesen" der bis heute von Marlis Evertz weiter herausgegeben wird. Der Doafbesen berichtet vornehmlich über kommende und vergangene Ereignisse die direkt mit unserer Gemeinde in Verbindung stehen.

Mit Anbruch des digitalen Zeitalters entwarf Thomas Schäfer 2002 die erste Webseite der Ortsgemeinde Oberweis. Seit 2007 wird diese von Klaus Manns betreut und wurde von ihm aufgrund neuer technischer Anforderungen bereits zweimal komplett neu aufgebaut.

Ja und die Doafscheel ? Die hat weiterhin einen Ehrenplatz beim Ortsbürgermeister, und wer weiß wann man Sie wieder braucht wenn die neue Technik zusammenbricht.

 

Ein stimmungsvolles Fenster in gemütlicher Atmosphäre bescheinigten die vielen Gäste des 3. Oberweiser Adventsfenster -gestaltet vom Scheunenclub, im Hofgelände von Gerhard Spartz.

 

Zur Begrüßung stimmte Marion Newen mit ihrer Gitarre weihnachtliche Lieder ein. Malte und Noah Himpler trugen Gedichte vor, bevor es dann zum eigentlichen Höhepunkt des Abends kam. Das Adventsfenster wurde enthüllt. Im Anschluss konnten "zwei alte Bekannte" von Nikolaus und Rupprecht, dem Createur des Adventsfenster Martin Jakobs eine Spende zugunsten der Jugendfeuerwehr überreichen. Immerhin 50,00 € als Startkapital für ein Jugendfeuerwehr-Event.

     

 

Fotos: Sabine Ballmann, Oberweis

Weiter ging es im weihnachtlichen Programm mit Klaus Manns am Keyboard. Heiße und kalte Getränke, sowie erste Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei luden die Gäste zum recht langen Verweilen ein.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Gäste für ihr Kommen und ihre Spenden zugunsten der Jugendfeuerwehr.

 

Ein Bericht zu den Klapperkindern an Karfreitag

Bericht über die Maibaumfeier

heißt es im Kinderlied.

Am vergangenen Sonntag, dem sogenannten "Schäf-Sundich" erfolgte

das "Hüttenbrennen", wobei das Verbrennen des Winters dargestellt wird. 

Eine schöne Tradition, die von den Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung

ihrer Väter durchgeführt wird.

 

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Foto: Ernst "Ubi" Keilen, Oberweis

 

Wie in den vergangenen Jahren sammelten die Kinder bereits im Vorfeld fleißig

Reisig und Stroh. Abgeschmückte Weihnachtsbäume waren auch in diesem Jahr

wieder der Renner.

 

Besonders hervor zu heben, dass in Oberweis zwei Hütten gebrannt werden.

Einmal auf "Polier" Seite, zum andern auf der "Doafer" Seite. Der Ehrgeiz besteht

natürlich immer noch darin: Wer das schönste und größte Kreuz aufgestellt hat.

Und, ob es nicht doch beim Aufrichten bricht, worüber bei der Gegenseite dann

natürlich etwas Schadenfreude aufkommt.

 

Aber in diesem Jahr ging alles gut. Es ist immerwieder ein schöner Anblick, wenn

am Abend beide Kreuze in Flammen stehen.

Die älteren Mitbürger behaupten die Theorie, dass je nach Windrichtung der Rauch abzieht,

das Wetter für das kommende Jahr zu prophezeien.