Willkommen bei Oberweis-Online+++Müllabfuhr: graue Tonne am Die. 15.08.2017+++blaue Tonne und gelber Sack am Frei. 08.09.2017+++

Nach zunächst einzelnen Werbetafeln in der Umkehre aus Richtung Bitburg kommend, müssen wir nun auf ein buntes Bild von oft über zehn Werbebanner schauen. Anfragen zur Erlaubnis der Plakatierung - Fehlanzeige. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Schilder -wenn überhaupt, nur sehr verzögert abgebaut werden und der Müll unserer Gemeinde überlassen wird.

Deshalb wird die Ortsgemeinde Oberweis die -hier am meisten vertretenen Ortschaften der VG Südeifel über die Verbandsgemeindeverwaltung anschreiben, und bitten diese Handlungen zu unterbinden. Bei unerlaubten Plakatierungen werden die Banner zu Lasten der betreffenden Veranstalter entfernt. Dabei ist mit einer Bearbeitungsgebühr von bis zu 100,00 € zu rechnen.

Niemand hat etwas dagegen für seine Veranstaltung zu werben, doch der Anstand gebietet es die betreffende Ortsgemeinde um Erlaubnis zu fragen. Da der Anblick mit dieser wilden Plakatierung für eine Fremdenverkehrsgemeinde sehr negativ gewertet wird, ist eine Begrenzung der Banner auf drei Stück unumgänglich. Hierbei genießen die Heimatvereine unserer Ortsgemeinde den Vorzug.

 

Wer kennt Alfons Benzschawel nicht, den freundlichen Kaufmann aus dem ehemaligen EDEKA-Markt in Oberweis. Nun sind es mittlerweile 19 Jahre her, dass der Markt für immer seine Türen schloss und sich die Inhaber in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedeten. Viele trauern dem Geschäft heute noch nach, denn als Kinder lernte man hier noch das Einkaufen, auf Alfons und seine Mariechen war immer Verlass. Beide hatten ein großes Herz für Kinder. Dabei hatte das berufliche Leben von Alfons Benzschawel ganz anders begonnen.

Nach seiner Lehre als Elektriker besuchte er schon gleich die Meisterschule, die er mit dem Meisterbrief verließ. Im Anschluss arbeitete Alfons im heimischen Betrieb bis er 1957 als Elektriker in den Bergbau wechselte. Doch bereits drei Jahre später lernte er seine spätere Ehefrau Maria Ixfeld kennen. Mit ihr baute er nicht nur ein neues Geschäft, sondern auch seine Familie auf. Alfons wurde Vater von zwei Söhnen, über die er gerne mit Stolz berichtet, ebenso wie über seine Enkelkinder. Der Lebensmittehandel verlangte von Alfons wieder entsprechende berufliche Qualifikationen und so musste er für den Verkauf von Milch- und Fleischereiprodukten wieder Lehrgänge und Prüfungen absolvieren.

Auch im kulturellen Leben ist Alfons Benzschawel nicht unbekannt. Er leitete über viele Jahre den DRK-Ortsverein und unterhielt eine Unfallhilfestation. Als Bass-Sänger im Kirchenchor war er viele Jahre Mitglied und auch sonst war Alfons im kirchlichen Dienst mit vielerlei Aufgaben betraut. Sein Humor sorgt auch heute noch für wahre Lachsalven. Früher sorgte er im Karneval als Büttenredner für viele Tusch`s und herzhafte Lachsalven. Eine große Ära in seinem bisherigen Leben war und ist der Sport, vornehmlich der Fußball. Nach seiner aktiven Spielerkarriere musste er aufgrund einer schweren Verletzung die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Doch sein Ehrgeiz ihm erhalten und so wurde er Schiedsrichter. Frühere Spieler werden sich sicher an den "Un-parteiischen" erinnern können.

Begegnet man Alfons Benzschawel heute, trifft man auf einen fitten, rüstigen und zufriedenen grau melierten Herrn, dem man die echten Lebensjahre nicht ansieht.

Kein Alkohol, kein Nikotin und viel Bewegung sind sein Elixier, was ihn jung hält. Ortsbürgermeister Klaus Manns überbrachte dem Jubilar die Glückwünsche der Ortsgemeinde verbunden mit dem Dank für die vielen kulturellen Aufgaben die er zum Wohle der Dorfgemeinschaft übernommen hat.

 

Am 13. Juli stand in Oberweis wieder Besuch auf dem Programm. Landrat Dr. Streit besuchte unsere Ortsgemeinde um die Entwicklung und den Fortschritt in unserer aufstrebenden Gemeinde zu betrachten und mit den Bürgern über die "Zukunft - Dorf" zu diskutieren und zu informieren. Unter den angereisten Gästen  waren Herr Kiewel von der Kreisverwaltung, sowie Verbandsbürgermeister Josef Junk.

Nach dem Begrüßungskaffee und einem Herzlich Willkommen an alle Gäste und Besucher, präsentierte Ortsbürgermeister Klaus Manns die Gemeinde Oberweis in einer Power-Point Präsentation, wo er die Ist-Situation und die Zukunftsperspektiven aufzeigte. Die Gäste zeigten sich schier beeindruckt von den zukunftsfähigen Plänen der Gemeinde Oberweis. Es ging natürlich ums Gemeindezentrum, was nun in der finalen Planungsphase ist, um die Ergebnisse aus dem "Dorfcheck" und den konkreten Vorstellungen der Umsetzung bis zum Jahr 2024. Auch die bei letzten Dorfbegehung eher dissentrischen Ansichten zwischen Gemeinde und Dorfentwicklungsexperten des Eifelkreises wurden nochmals offen angesprochen. Die Zusage zur Unterstützung und Neubetrachtung wurde uns zugesagt.

Oberweis hat zwei Modell- u. Pilotprojekte im Angebot, die die Gemeinde gemeinsam mit dem Eifelkreis und der Verbandsgemeinde Bitburger Land umsetzen möchte. Dies sind zum einen die energetische Versorgung im Hinblick auf Elektromobilität und zum anderen die Stärkung der Selbstversorgung in der Gemeinde durch Anwerbung von Einzelhändlern vorrangig im Lebensmittelbereich, aber auch im Dienstleistungsbereich.

Zum Abschluss konnte der Landrat auf einer Besichtigungstour durchs Dorf die liebevoll restaurierten Höfe und Bauernhäuser betrachten und die Punkte, die für aktuelle Vorhaben ausgewählt wurden.

Äußerst zufrieden mit unserer Strategie und Entwicklung schloss Landrat Dr. Streit seinen Besuch in Oberweis ab. Ortsbürgermeister Manns bedankte sich bei allen Gästen für ihr Interesse an der Gemeinde und auch bei den Mitarbeitern der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeinde für die Unterstützung, die Oberweis in den letzten Jahren erfahren hat. 

 

Ein gut erhaltenes Kommunalfahrzeug mit Dreiseitenkipper haben die Beigeordneten Josef Schumacher und Karl-Heinz Bales gemeinsam mit Ortsbürgermeister Klaus Manns im Internet Automarkt gefunden und nach Besichtigung und Probefahrt günstig gekauft. Brotberg-Alex und Franz-Josef Schäfer haben das Fahrzeug gratis "Showroom tauglich" aufbereitet. Hierfür herzlichen Dank an die Beiden. Manni Wagner hat das Fahrzeug nach Inspektionsvorgaben durchgecheckt. Damit sollte dann alles für die kommenden Jahre startklar sein. Den letzten Schliff legten Klaus Manns und Karl-Heinz Bales dann noch mit der Beschriftung an.

    

Am Montagabend konnte der Ortsbürgermeister dann mit Stolz das Kommunalfahrzeug an Gemeindearbeiter Remi Mertes übergeben. Und falls jemand nach dem Namen des Lkw fragt: Remi-mobil

Matthias Röder feierte am 4. Juli sein 101. Lebensjahr

Auch hier gratulierte neben der Familie, Nachbarn Freunden und dem Musikverein Ortsbürgermeister Klaus Manns mit einem Präsentkorb der Ortsgemeinde und wünschte dem ältesten Bürger von Oberweis weiterhin Gesundgeit und eine gute Zeit im Kreis der Familie, Nachbarn und Freunde, wo er sich sichtlich wohl fühlt. Die Grüße der Verbandsgemeinde Bitburger Land überbrachte der Verbandsbürgermeister Josef Junk persönlich. Bürgermeister Junk gratulierte ebenfalls im Namen des Landrat Dr. Streit für den Eifelkreis Bitburg-Prüm. Röders Mätty, wie man ihn in Oberweis kennt und nennt ist geistig noch voll auf der Höhe. Leider lässt die Sehkraft und das Hörvermögen etwas nach. Das beeinträchtigt aber keineswegs seine Liebe zur Musik und seinem Heimatverein MV Oberweis. Die aktiven Musikerinnen und Musiker ließen es sich nicht nehmen ihrem Mätty musikalisch zu gratulieren.

Anton Görgen vollendete am 4. Juli sein 80. Lebensjahr.

Neben Familie, Nachbarn, Freunden und der Feuerwehr gratulierte auch Ortsbürgermeister Klaus Manns und überbrachte mit einem Präsentkorb seine persönlichen und die Glückwünsche der Ortsgemeinde. "Toni" war in unserer Gemeinde in vielerlei Hinsicht tätig. Er war Bademeister im Schwimmbad, Hausmeister im Gemeindehaus und Dorfbote. Ferner war Toni über lange Jahre als aktiver Feuerwehrmann, sowie im DRK-Ortsverein als Sanitäter stets im Dienst am Nächsten. Hierzu auch an dieser Stelle unser aller Dank für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft für die Oberweiser Bürgerinnen und Bürger.

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