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Viele Geschichten um die durch Mutter Natur verursachte Hochwasser Katastrophe werden erzählt und das Verhalten von Einsatzkräften und Nachbarschaftshilfe löblich erwähnt. Nur zum Stausee Bitburg, werden viele Negativmeldungen kreiert, nicht zuletzt durch Fake-News die über die sozialen Medien gestreut wurden.

Hierzu sollte man sich überlegen, dass die ganze Situation durch Sintflutartige Regenfälle mit >120 l/qm im oberen Prümtal zu rasch ansteigenden Wasserpegeln von Bächen und der "Prüm" führten. Die Katastrophe entstand schließlich durch die Wasserverursachende Wirkung, vor allen Dingen an den Campingplätzen Waxweiler und Heilhausen. Hier wurden mehr als 30 Wohnwagen einfach von den reißenden Fluten weg geschwemmt. Hinzu ein Gros an Equipment, Holz, Bäume aus den Uferbereichen und vieles mehr. In Flutwellen wurde der ganze Raub der Fluten weitergetragen, Wohnwagen zerschellten an Brückenkörpern und Uferbäumen, die Trümmerteile fanden unaufhaltsam ihren Weg in den mittlerweile reissenden Fluten der Prüm in den Stausee Bitburg. Aufgrund der prekären Situation der angeschwemmten Gegenstände und zur Vermeidung weiterer Schäden durch das Übertreten des Flutschrottes über die Staumauer, was sicherlich zu weiteren Wasserstauungen geführt hätte durch das Trümmermaterial, sah man wohl nur die Möglichkeit den Wasserspiegel des Stausee abzusenken um das angeschwemmte Material an der Staumauer zu bergen.

Ob man den Stausee bereits vorher hätte absenken können, steht nicht in der Kompetenz des Betrachters. Hierzu sind auch Vorschriften zu beachten. Ein Frühwarnsystem gibt es für den Stausee Bitburg nicht. Es können jedoch die Wasserstände an Ein- und Ausgang des See gemessen und erfragt werden. Am Campingplatz Oberweis und weiteren Beobachtungspunkten an der Prüm konnte man viele Teile von geschrotteten Campingwagen und Campingequipment in den Fluten entdecken. Achsen, Gasflaschen, Teile von Kücheneinrichtungen, Kühlschränke. Angeschwemmte Sachen wurden geborgen und mittlerweile per Container entsorgt.

Die Ortsgemeinde, wie auch der Campingplatzbetreiber sehen die gesamte Situation der Stauseeabsenkung eher positiv und hält eine Nichtabsenkung für bedenklich, da es dann zu wahrscheinlich wesentlich höheren Schäden durch angeschwemmtes Holz und Trümmerteile gekommen wäre. Ja und fragen darf man sich auch im Hinblick auf die anderen z.T. sehr schwer betroffenen Gemeinden wie Badem, Dudeldorf, ect. in unserer VG, die keinen Fluss im Dorf haben sind und keinen Stausee vorgeschaltet haben. Eine Naturkatastrophe wie in unserem Fall, ist nicht vorhersehbar und abwendbar. Aber sie sollte uns befleißigen präventiv tätig zu werden, was zu unserem derzeitigen Hochwasserschutzprogramm sehr passend ist. Suchen wir uns also keinen Schuldigen, sondern ergreifen wir entsprechende Maßnahmen, die unsere Hürden bei solchen Naturereignissen tiefer legen.

Die Ortsgemeinde wünscht hier jedenfalls eine Verbesserung des Frühwarnsystems, so wie eine Aufklärung der Gemeinden über das tatsächliche Geschehen um die Stauseeabsenkung, sowie die Entstehung von den Fake-News.

 

Gesendet: Sonntag, 3. Juni 2018 09:06
An: Prümtal Camping
Betreff: Hochwasser

Hallo Familie Köhler,

wir waren über den Feiertag bei Ihnen zu Gast und waren im Hochwasser dick beteiligt. Wir möchten Ihnen ein Kompliment aussprechen, mit welcher Ruhe Sie das Chaos beherrscht haben. Wir wägten uns zwar nach Ihren Prognosen in Sicherheit und sind am Freitag zu einer Tagesfahrt nach Luxemburg aufgebrochen, und als wir heim kamen, war die Zufahrt zum Campingplatz bereits gesperrt. Und auf der  Brücke sahen wir die Ausmaße, die die Öffnung der Schleusse ausgerichtet hat.

 

Nach Auskunft der Feuerwehr war unser Wohnwagen gerettet, stünde irgendwo im Dorf. Ich hab mir dann ein Fahrrad geliehen, unsere Fahrräder standen im Hochwasser. Der Wagen war gut abgestellt und sicher. Wir waren ja nur auf einer Tagesfahrt, also hat das Sonnendach und die Vorzeltausrüstung  wie üblich vor dem 'Wohnwagen gestanden; für uns nicht mehr zu retten, abgesoffen.

 

Gefehlt, Ihre Helfer hatten das Sonnendach abgebaut und die gesamte Ausstattung abgeräumt und wie wir später feststellten sicher am Sportplatz abgelagert. Wir fuhren letztlich den Wohnwagen heim und hatten Ihrem Senior unser Checkships abgegeben; den Rest wollten wir schriftlich/telefonisch erledigen.

 

Nach Informationen war gestern das Wasser zurück gegangen, der Sportplatz wieder frei, also der Unterstell erreichbar.

Mit Anhänger fuhren wir dann vorsorglich wieder zu Ihnen und haben fast alles wiedergefunden !! Alles sortiert nach den einzelnen Stellplätzen; super !! Zu Hause stellten wir fest, daß fast alles da war; sogar die Getränke u. Weinflaschen die wir im "Keller" unter dem Wohnwagen gelagert hatten; absolut super. Auch die Stimmung am Samstag unter Ihren "Helfern" war super (Ditmar Neises).

Wir möchten uns sehr bedanken und bitten Sie diese Zeilen auch Ihren Helfern zugänglich zu machen. 

Bei all dem Chaos, sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen  -  es war super organisiert. Wir kommen wieder.

Wir konnten gar am Samstag schon unsere offene Rechnung begleichen; alles o.K.
-- 
Mit freundlichen Grüßen
Detlef bzw. Elisabeth Schmitz 

 

Ortsbürgermeister Klaus Manns befindet sich vom 28.05. bis 10.06.2018 in Urlaub.

 

Die Vertretung übernimmt in dieser Zeit der 1. Beigeordnete Herr Josef Schumacher, Goethestraße 2, 54636 Oberweis. Herr Schumacher ist erreichbar unter 06527 / 607.

Montags 28.05. und Montags 4.06.2018 ist deshalb keine Bürgermeistersprechstunde.

 

 

...gab es am 1. Juni 2018. Massive Regengüsse ließen die "Prüm" erheblich anschwellen und zum reißenden Fluss werden. Frühzeitig wurde unser Campingplatzbesitzer durch Kollegen aus Waxweiler über die bereits dort bisante Situation in Kenntnis gesetzt. Daniel Köhler -Campingplatzbesitzer in Oberweis, weiß aus Erfahrung wie schnell die ansonsten friedlich und idyllisch laufende "Prüm" und ihre Zuläufe sich in einen unkontrollierten Strom verändern können, und leitete bereits 1. Maßnahmen ein. 

Mittlerweile war unsere Feuerwehr zu einem Hochwassereinsatz nach Alsdorf an der Nims alarmiert worden. Ebenfalls zu dieser Zeit wurden wohl Risse in der Staumauer des Stausee Bitburg gesichtet. Um weitere Schäden zu verhindern, entschied sich der Kreis das Wasser im Stausee entsprechend abzulassen. Damit war die katastrophale Lage besiegelt. Zu all den Wassermassen aus dem oberen Prümtal kamen nun die zusätzlichen Wassermassen des ebenfalls höher gelegenen Stausee Bitburg. Diese Wassermassen waren durch die tiefergelegenen Flure als Ausgleichsfläche nicht mehr zu schaffen und so riss die Flut alles mit was sich nicht wehrte. Alleine die Wassermassen aus dem oberen Prümtal bescherten dem Stausee Bitburg allerhand Treibgut von Campingplatzen und jede  Menge Holz.

Aufgrund der ganzen Lage wurde der Katastrophenzustand für das Prümtal ausgerufen. In Oberweis waren die Feuerwehr Oberweis , sowie etliche Feuerwehren aus dem Kreisgebiet und dem Kreis Trier im Einsatz. Ebenso das THW, die DLRG voran die Ortsgruppe Oberweis, der Sportverein Oberweis und viele freiwillige Helfer aus der Gemeinde und dem Campingplatz.

In den Gemeinden Hermesdorf, Wissmannsdorf, Brecht, Bettingen bis nach Irrel waren ebenfalls alle Feuerwehrmänner und Vereine im unermüdlichen Einsatz.

 

 

Zum Ende des Monats Mai wird wieder Leben in die Oberweiser Tankstelle einkehren. Die neuen Besitzer Michael Dille und Myriam Lanners sind momentan noch fleißig am renovieren. Die neue Gestaltung, ein neues Konzept und ein neuer Name soll die Tankstelle wieder auf Erfolgskurs bringen.

 

 

 

 

Es war ein großer Wunsch im Projekt "Zukunfts-check Dorf", dass die Tankstelle wieder in Betrieb kommt. Doch das alles alleine reicht nicht. Dafür muss nun mal ein großer Kundenkreis sorgen.

 

Die Ortsgemeinde ist sehr darum bemüht, das dieses Projekt Zukunftsfähig und Erweiterungsfähig wird. Deshalb bittet die Ortsgemeinde um echte Unterstützung des Geschäftes. Neben den üblichen Kraftstoffen wird dem "Boar" weiterhin ein Getränkemarkt, ein Imbiss, sowie ein kleiner Lebensmittelmarkt angeschlossen werden. 

 

Der eigentliche Boar soll auch saniert werden. Hier wird sich die Ortsgemeinde ebenfalls beteiligen.

 

 

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